Therapiezentrum Ober St. Veit
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Bedeutung des Schreibens

Schreiben ist eine Form der Kommunikation.

Handgeschriebene Texte begegnen uns jeden Tag in verschiedenster Form. Schreiben ermöglicht uns, durch Buchstaben, Zeichen, Zahlen und Bilder Informationen auszutauschen.

Der Sinngehalt des Geschriebenen entsteht durch ihre Zusammensetzung. Je deutlicher die Zeichen geschrieben sind, desto leichter kann der Leser den Sinngehalt erkennen.
Ist eine Schreibauffälligkeit vorhanden, ist es erschwert, Ideen zu verschriftlichen, den Gedankenfluss zu Papier zu bringen (z.B. beim Aufsatz in der Schule), schriftlich zu rechnen etc.

In der weiteren Folge kann es durch wiederholte schlechte Erfahrungen zu einem Schreib- oder gar Schulfrust kommen. Das betroffene Kind wird durch seine feinmotorischen Probleme in seiner (schulischen) Entwicklung gehemmt.

Schreibauffälligkeit – Was ist das?

Als schreibauffällig werden Schreibende bezeichnet, die nicht in der Lage sind, "in angemessener Zeit Schrift so niederzulegen, dass diese von Ihnen selbst und vom Leser leicht und fließend zu erfassen ist. Die Buchstabenformen weichen weit von der Normschrift ab." (Stehn 2008)

Schreibauffälligkeit kennzeichnet sich also durch:

  • zu langsames Schreiben
  • nicht ausdauerndes Schreiben ("Schreibkrampf")
  • zu eckige oder anderweitig verformte Buchstaben
  • nicht passende Raumlage der Buchstaben
  • zu festes Aufdrücken des Stiftes
  • häufiges Absetzen des Stiftes

Auffälligkeiten in der Stifthaltung oder im Zeichenverhalten können bereits im Kindergarten- oder Vorschulbereich auftreten.

Feinmotoriktherapie

Die Feinmotoriktherapie beschäftigt sich mit der Begutachtung und Verbesserung aller Leistungen, die für gute fein- und graphomotorische Arbeiten nötig sind.

Dies sind

  • Grobmotorik
  • Feinmotorik
  • Graphomotorik
  • Augenmotorik
 
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